SPD vor Ort

SPD fordert sichere Zukunft für die Ernst-Reuter-Schulen

Die SPD-Fraktion im Römer will eine Sanierung der Ernst-Reuter-Schulen (ERS), die deren hervorragende pädagogische Arbeit sichert. Hubert Schmitt, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, bestätigte dies bei der Demonstration am vergangenen Freitag. Eltern, Schülerinnen und Schüler der ERS protestierten dort gegen die von Stadtrat Jan Schneider (CDU) vorgelegte Bauvorlage. Diese Vorlage wird in der Römer Koalition derzeit intensiv diskutiert.

Schmitt lobte den Beteiligungsprozess zur Sanierung, an dem Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler intensiv mitgewirkt hätten. In der Koalition im Römer sei verabredet worden, dass Planungen auf Grundlage dieses Prozesses erfolgen sollten und nicht einseitig zu Lasten der ERS gehen dürften. „Dazu steht die SPD und das ist für uns nicht verhandelbar“, sagte Hubert Schmitt unter dem Beifall der Demonstrantinnen und Demonstranten.

„Die Ernst-Reuter-Schulen erzielen seit ihrer Gründung 1968 einzigartige pädagogische Erfolge. Bei Integration, Inklusion und Bildungsgerechtigkeit übertreffen sie das klassische dreigliedrige Bildungssystem“, ist Schmitt überzeugt. „Diese Arbeit, von der ich mir persönlich einen Eindruck verschafft habe, muss fortgeführt werden.“

Schmitt appelliert an alle Beteiligten, die längst überfällige Sanierung der ERS zeitnah in Angriff zu nehmen. Die Koalition müsse gemeinsam mit den verantwortlichen Dezernaten zu einer Lösung kommen, die den Fortbestand der Ernst-Reuter-Schulen garantiere und die Interessen der Europäischen Schule angemessen berücksichtige. „Ab Jahresbeginn 2020 muss die Koalition mit Volldampf an diesem Projekt arbeiten“, mahnt Hubert Schmitt.